Etappe 5
Der Flieger

Etappe 5: Der Flieger

Vom höchsten Punkt Sachsens hinab nach Neu – Amerika
GPS-Koordinate von Wechselpunkt 5: Sportplatz in Neu-Amerika – Zschöppelstraße 1, 09487 Schlettau:
N 50°33’11.81“ E 12°58’51.58“
 

Vom Fichtelberg muss man wieder runter. Schön wäre es, wenn das im Fliegen klappen könnte. So ungefähr muss sich auch die fünfte Etappe anfühlen. Rund 720 Höhenmeter fliegt man bergab bis zur Staffelstabübergabe. Diese mehr als 16 Kilometer vergehen wohl wirklich wie im Flug. Man merkt kaum, wie Neudorf, Sehmatal, Crottendorf und Sehma förmlich an einem vorbei düsen.

 

Etappe5

Die 5. Etappe ist ein schneller, aber durchaus anspruchsvoll zu laufender Abschnitt mit einer einmaligen Besonderheit zu Beginn. Gemeint ist der Verlauf direkt nach dem Start durch die Alte Bobbahn mit ihren hohen Steilkurven und Banden von Kurve 1 bis Kurve 14. Sie wurde in den 60er Jahren vom SC Traktor Oberwiesenthal in Auftrag gegeben und gebaut. Nach ca. 500 m im Kanal geht es zum Teil steil hinab über die Gifthüttenstraße, rechts auf die Pförtelstraße zur ca. 5km entfernten „Siebensäure“ Neudorf. Die Gaststätte wird linker Hand passiert, indem wir die Torfstraße kreuzen. Von hier aus sind es rund 10 km auf den Firstenweg bis zum nächsten Wechselpunkt, dem Sportplatz Neu – Amerika. Bis dahin ist die Strecke leicht wellig und zu Beginn auf schottrigem, gegen Ende auf befestigtem Untergrund. Wir erwarten also niedrige Kilometerzeiten!

EXKURS: Warum Neu-Amerika?

Dankenswerterweise bekamen wir aus Annaberg–Buchholz per E-Mail folgende Antwort:

„Im Jahre 1848/49 baute an der neuen Staatsstraße (heute Schneeberger Straße)
zwischen Buchholz und Schlettau ein gewisser August Köhler aus
Hermannsdorf. Köhler war von Beruf Bergmann später Bauunternehmer in Buchholz. Auf waldiger Höhe, wo sich der alte Fürstenweg und die neue Staatsstraße kreuzen, baute er ein Gasthaus und taufte es ‚Köhlers Gasthof‘.
1865 kaufte Adolf Lang, ein gelernter Müller und Bäcker, aus Sehma das Wirtshaus.
Auf seiner Wanderschaft – damals Pflicht eines jeden Gesellen, war er auch an das ‚große Wasser’ nach Hamburg gelangt. Manches Auswanderungsschiff sah er dort von dannen ziehen und wäre gern auch in das ferne Land gezogen. Ihm fehlte allein das nötige Reisegeld. Er kehrte in die Heimat zu seinen Eltern zurück und arbeitete bei seinem Vater in der Landwirtschaft. Als Köhler seinen Gasthof verkaufen wollte, griff er zu und kaufte. Soweit war er mit dem Erwerb zufrieden, nur der Name seines neuen Heims missfiel ihm, er musste geändert werden. Noch immer war die Sehnsucht nach Amerika in ihm lebendig und das jetzt von ihm erworbene Gut sollte ihm ein tröstender Ersatz sein für das, was er nicht hatte erreichen können, er nannte es deshalb ‚Neu-Amerika‘.
Der frühere Besitzer, August Köhler errichtete in unmittelbarer Nähe das heutige Ullrichhaus. Später baute der Bergmann Hildebrand ein drittes dazu. Diese drei Besitzungen ergaben den zur Gemeinde Schlettau gehörigen Ortsteil ‚Neu-Amerika‘.

Meldestand: 10 - Absage

Startschuss

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