Etappe 4
Doppelbecken

Etappe 4: Die Königsetappe

Von der Nietzschhammerstraße am Unterbecken auf den Gipfel des Fichtelbergs
GPS-Koordinate von Wechselpunkt 4: Fichtelberg bei Oberwiesenthal:
N 50°25’46.16“ E 12°57’14.15′
 

Der Name sagt schon alles: Die anstehenden 13,9 km von Wechselpunkt zu Wechselpunkt sind wirklich ein gutes Stück Arbeit. Wer diesen Teilabschnitt in Angriff nimmt, kann sich wirklich als „König“ bezeichnen lassen. Über 720 Höhenmeter gilt es zu überwinden. Aber auf dem Fichtelberg wird man dann für all die Strapazen entlohnt: Ausblick, Verpflegung und endlich darf der/die Nächste weiter machen.

 

 

Es ist etwas anderes, ob wir mit dem Auto den Berg bezwingen oder ob mit eigener Kraft der Gipfel erreicht wird. Stehen wir aber oben, auf dem 1215 m hohen Fichtelberg, sind alle Strapazen vergessen und wir können den Ausblick genießen. Doch müssen für diesen Moment noch einige Höhenmeter „empor geklettert“ werden. Der Start für den 13,9 km langen und härtesten Teilabschnitt des Fichtelbergstaffellaufes erfolgt am Ende des befahrbaren Teils der Nietzschhammerstraße. Diesem Weg folgt die Strecke dann ziemlich gerade bergauf, bis nach rund 3,5 km die Bergstraße kreuzt. Von hier geht es erst einmal bergab zur Großen Mittweidaer Straße. Ab jetzt gibt es keine Verschnaufpause mehr! Jetzt wird es Stück für Stück immer steiler. Die Strecke führt weiter entlang der Großen Mittweida am Taufichtig vorbei in Richtung Gipfel. Der Pfahlberg wird rechts liegen gelassen, bis der Königsetappenläufer nach circa 9,2 km auf den Buchenweg trifft. Dieser wird gekreuzt und es geht relativ gerade weiter, ein Stück weit parallel zur Großen Mittweida, bis auf über 1.000m Höhe der Kästnerweg kreuzt. Diesen geht es nun bei einer moderaten Steigung entlang bis zum Reitsteig. Hier biegt die Strecke nach rechts ab, es geht weiter, nun parallel zur Zschopau, den Berg hinauf. Es werden sowohl Reitsteighütte als auch der höher gelegene Ringweg passiert. Von der westlichen Seite wird das Fichtelbergplateau erreicht. Der Wechsel ist etwas unterhalb der Kuppe direkt am Himmelsleiterhang. Für diejenigen, die die Königsetappe absolviert haben, wird auf dem Gipfel die Welt in Ordnung sein und das Endorphin für ein Glücksgefühl sorgen.

EXKURS: Fichtelberg

Auf dem Fichtelbergplateau bei hoffentlich klarem, sonnigem Wetter angekommen, sollten noch einmal ein paar Kräfte gesammelt werden, um die letzten Stufen zur Aussichtsplattform des Fichtelberghauses zu besteigen. Bei guter Sicht offenbart sich hier die typische Eigenschaft des Pultschollengebirges, welches auf deutscher Seite langsam ansteigt und in Richtung Böhmischen Beckens stark abfällt. Der Blick über das Westerzgebirge mit seinen herausragenden Gipfeln Keilberg, Auersberg, Pöhlberg, Scheibenberg, Bärenstein oder hinein in das Böhmische Becken belohnt die letzten Strapazen. An wenigen Tagen im Jahr ist auch eine Fernsicht zum Fichtelgebirge, zum Riesengebirge, zum Böhmerwald und zum Bayrischen Wald mit dem Großen Arber möglich. Schweift der Blickt hinüber zur Grenze nach Bozi Dar (ehemals Gottesgab) sehen wir den langlebigen Verlauf der alten Handelsstraße über den Wiesenthaler Pass nach St. Joachimstal, dem heutigen Jáchymov (Joachimsthal).

Meldestand: 10 - Absage

Startschuss

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