Etappe 2
Auerlauf

Etappe 2: Auerlauf

Von Auerbach im Erzgebirge zum Waldgasthaus Jägersruh bei Elterlein
GPS-Koordinate von Wechselpunkt 2: Waldgasthof Jägersruh, Scheibenbergerstr. 108, 09481 Elterlein
N 50°33’54.30’’ E 12°53’26.3’’
 

Ein junger oder junggebliebender Sportsfreund sollte man schon sein, um den, nach dem Wechselpunkt in Auerbach folgenden, knackig-langen (D)Auerlauf bis zum Fernsehturm von Geyer auf knapp 750 Meter über Null gut zu bewältigen. Der abschließende Streckenteil geht durch Wälder und über Wiesen bergab bis ins Gewerbegebiet von Elterlein. Der Staffelstab wird dann am Waldgasthaus Jägersruh weiter gereicht.

 

Vom Sportplatz aus geht es nach links den Berg hinauf und in den Wald hinein. Mit Kurs auf die Geyerische Skirollerstrecke geht es weiter zur Jugendherberge Hormersdorf. Von dort aus führt die Strecke erst einmal stark bergauf. Hormersdorf wird nicht tangiert. Es geht eine rund 2 km lange Gerade bergan. Oberhalb von Geyer bleibend, biegt die Strecke nach rechts ab und führt weiter in Richtung Fernsehturm . ACHTUNG – nun folgt die Querung der Zwönitzer Straße. Anschließend geht es auf dem O-Weg weiter bis wir nach einer rechts – links – rechts – Kombination den Heuschuppenweg erreichen. Weiter geht es den Filzweg entlang, bis zur Geyerschen Straße. VORSICHT bei der Überquerung. Gegenüber von den zwei Häusern unterhalb des Großen Schwarzen Teiches, geht es am Waldrand entlang weiter in Richtung Wechselpunkt. Rechter Hand bietet sich der Blick auf Elterlein an. Außerdem kann man in der Ferne auch den namensgebenden Fichtelberg erspähen. Der Keilberg (früher Sonnenwirbel), die höchste Erhebung im gesamten Erzgebirge (im Tschechischen Klinovec genannt), und der Scheibenberg sind ebenfalls sichtbar. Das alles natürlich unter der Prämisse, dass das Wetter mitspielt. Nachdem die wenig befahrene Hermannsdorfer Straße (ACHTUNG) passiert wurde, geht es über einen „Schleichweg“ zum Industriegebiet Elterlein bis zum Waldgasthaus Jägersruh. Dort warten Erfrischung und die Staffelstabübergabe.

Exkurs: Erzgebirgische Wirtschaftsgeschichte

Anhand der Historie solcher Ansiedlungen, wie Auerbach, lässt sich recht gut die Entwicklung der weit verbreiteten Spinner– und Strumpfwirkereien im Erzgebirge ableiten. Denn als in den meisten Bergbauorten über die Jahre hinweg die natürlichen Ressourcen, besonders die vielfältigen Erzarten versiegten, hatten die alten Berufe, die unmittelbar mit dem Bergbau in Verbindung standen, wie Holzfäller, Steinbrecher, Schmelzer, Hammerschmied und natürlich der Bergarbeiter selbst, zunehmend ausgedient. Neue Nutzungsvarianten sicherten die Lebensexistenz. Der Abbau des anfangs als wertlos auf die Halden geschütteten Kobalts, aus dessen Verarbeitung blaue Farbe gewonnen werden konnte, ist dafür ein wunderbares Beispiel. Aber auch weitere Diversifizierungen verschiedenster Wirtschaftszweige wurden mit Hilfe von Mühlen aller Art, den Sägewerken, einer guten Portion erfinderischem Sinn und dem erneuten Schub in Industrie und Landwirtschaft bewerkstelligt.

Meldestand: 10 - Absage

Startschuss

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